Verkehrserziehung

Die Verkehrserziehung wird an der Elsa-Brändström-Realschule entsprechend den Richtlinien für Verkehrserziehung eingebunden. Schwerpunkt hierbei ist, die Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsvollen Verkehrsteilnehmern zu erziehen. Neben der Vermittlung und Vertiefung von Regeln zur Teilnahme am Straßenverkehr sollen auch insbesondere eigene Verhaltensweisen im sicheren Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmern und alltäglichen Verkehrsmitteln erlernt, eingeübt und wiederholt werden. Rücksicht, Nachsicht und vorausschauendes Denken für sich und andere sind dabei ebenso wichtig wie das Erlernen und Kennen von Verkehrszeichen und Straßenverkehrsregeln. Verkehrserziehung ist zwar kein eigenständiges Fach, aber als ein verpflichtendes Prinzip Bestandteil des Unterrichts.

 

Allgemeine Ziele der Verkehrserziehung:

 

Sicherheitserziehung

Sozialerziehung

Umwelterziehung

Gesundheitserziehung

 

 

Projekte

 

Richtiges Verhalten im Straßenverkehr muss erlernt und trainiert werden. Um die Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren, bieten wir angemessene Projekte an, die fest im Schuljahresplan integriert sind:

 

Klasse 5

  • Projekt: „Neue Wege“
  • Projekt: „Achtung Auto“

Klasse 6

  • Fahrrad-Projekt

Klasse 9

  • Projekt: „Endlich mobil“
  • Erste-Hilfe-Kurs (auf freiwilliger Basis)

 

Klasse 10

  • Projekt: „Crash Kurs NRW“

 

CRASH KURS NRW – Realität erFAHREN.

 

Emotionale Bilder, erschreckende Geschichten, eindringliche Musik – das ist der Stoff, aus dem zeitgemäße Unfallprävention gemacht ist.

 

„Crash Kurs NRW – Realität erfahren. Echt hart“ richtet sich an Jugendliche der 10. Klasse und zeigt ihnen die Gefahren zu schnellen Fahrens auf.

 

Hintergrund

In Nordrhein-Westfalen ereignen sich pro Jahr 550000 Verkehrsunfälle. Über 600 Menschen werden dabei pro Jahr getötet. Der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von schweren Unfällen ist überproportional hoch. Das ist alarmierend und inakzeptabel. Überhöhte Geschwindigkeit, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, der Konsum von Alkohol und Drogen: Das sind in über 50 Prozent aller Fälle die Ursachen, warum Menschen im Straßenverkehr zu Tode kommen oder schwer verletzt werden. Die Polizei geht gemeinsam mit ihren Partnern beim „Crash Kurs NRW“ neue Wege. Die Anregungen stammen aus Staffordshire in England, wo man mit einem vergleichbaren Programm bereits seit Jahren gute Erfahrung gemacht hat.

 

Crash Kurs NRW

Crash Kurs NRW ging im Jahr 2010 an den Start. Bei den Veranstaltungen in Schulen stehen die Emotionen im Vordergrund. Ziel ist es, bei den jungen Teilnehmern ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und eine dauerhafte, positive Verhaltensänderungen zu bewirken.

Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte, Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige berichten von ihren Erfahrungen. Sie erzählen, was sie erlebt haben, wie sie sich gefühlt haben und welche Belastungen durch einen Unfall entstehen können. Die Akteure verdeutlichen aber auch schonungslos ihre eigenen Grenzen. Es wird vermittelt, dass Verkehrsunfälle in den meisten Fällen passieren, weil die Fahrer Regeln missachten. Das heißt auch, dass man etwas dagegen tun kann. Den Schülern wird vor Augen geführt, dass sie Verantwortung tragen, wenn sie sich im Straßenverkehr bewegen. Dies gilt nicht nur für den Fahrer, sondern auch für diejenigen, die sich zu ihm ins Auto setzen. Alle tragen Verantwortung für sich selbst und Andere

 Crash Kurs NRW macht den Zuschauern eindringlich klar, dass innerhalb weniger Sekunden alle Lebensträume zerplatzen können. Damit dies nicht geschieht, sollen die Jugendlichen aufgerüttelt werden und die Überzeugung verinnerlichen: Das Leben ist viel zu wertvoll, als das man es durch eine risikoreiche Fahrweise aufs Spiel setzen sollte. Weniger jugendliche Verkehrsopfer sind der Erfolg, auf den Crash Kurs abzielt.

 

Schauen Sie sich an, was Crash Kurs NRW ist (externer Link):

http://www.feuerwehrverband-rbk.de/Filme/index.htm

Wir arbeiten mit folgenden Partnern zusammen:

Polizei Essen, Deutsche Verkehrswacht Essen e.V., Johanniter Unfall-Hilfe Essen